Unser Käselexikon



 

Was ist Analog-Käse?

 

Alles Käse oder was? Er sieht aus wie Käse, schmeckt wie Käse, ist aber kein Käse. Denn beim so genannten "Analog-Käse", einem Käse-Imitat, wurde das teure Milchfett gegen billiges Pflanzenfett ausgetauscht. Das ist zwar erlaubt - nur darf man das Produkt nicht mehr als "Käse" bezeichnen. "Käse" muss zu 100 Prozent aus Milch hergestellt sein.

 

 

 

 

 

 

Können Menschen mit Laktoseintoleranz gar keine Milchprodukte essen?

 

Ein Großteil der betroffenen Menschen ist der Meinung, dass Laktose in allen Milchprodukten enthalten ist. Dies ist aber falsch! In gereiftem Käse (also in allen Schnitt- und Hartkäsen) ist keine Laktose bzw. nur in ganz geringen Spuren enthalten. Bei der Reifung des Käses wird der Milchzucker in Milchsäure umgewandelt. Je länger der Käse also reift, desto weniger Milchzucker ist enthalten. Aus diesem Grund enthalten Schnittkäse (4-12 Wochen Reifezeit) und Hartkäse (3 Monate bis mehrere Jahre Reifezeit) keine Laktose und können somit problemlos gegessen werden.

 

 

 

Was ist Gluten?

 

Gluten (lateinisch: Leim) ist ein Klebereiweiß, welches in Weizen-, Roggen-, Gerste-, Hafer- und Dinkelmehl sowie in den damit verwandten Getreidesorten enthalten ist. Es ist ein vielseitiges Hilfsmittel, das Fett mit Wasser bindet, es geliert, emulgiert, stabilisiert und ist ein Trägerstoff für Aromen. Gluten, das bei einer normalen Verdauung völlig ungefährlich ist, führt bei einigen Menschen zu Zöliakie, einer chronischen Erkrankung der Dünndarmschleimhaut aufgrund einer Überempfindlichkeit. Daher müssen hierzulande seit November 2005 glutenhaltige Lebensmittel auch als solche gekennzeichnet werden (allergene Stoffe).

 

Gut von Holstein Butter- und Käsespezialitäten sind glutenfrei.